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51 Stände bedeuten Rekord in den Vororten Lichterglanz >>>36. Finther Adventszeit lockte an die Pfarrkirche St. Martin

Die Bläsergruppe des Orchestervereins St. Martin musizierte zum Auftakt „Macht hoch die Tür“. Foto: Oliver Gehrig

FINTHEN – Der Finther Adventsmarkt ist der älteste und größte sowie für viele auch der schönste Adventsmarkt in den Mainzer Vororten. Die 36. Auflage lockte nun mit 51 Ständen vor die Pfarrkirche St. Martin und in die Kirchgasse. „Ich begrüße Sie zum 36. Finther Adventsmarkt sehr herzlich“, sagte Jens Hornberger zur Eröffnung des Adventsmarktes zu den mehr als 100 Gästen. Der Adventsmarkt sei mit seinen 51 Ständen im künstlerischen und kulinarischen Bereich sehr abwechslungsreich, betonte Hornberger und dankte den Sponsoren, darunter die Volksbank Alzey-Worms und die Volksbank Darmstadt Mainz, sowie allen Helfern. „Zur Finanzierung trägt auch die Tombola bei“, betonte der Cheforganisator. Hauptpreis war ein Candlelight Dinner für zwei Personen im Atrium Hotel Mainz-Finthen.

Diese lustigen Gesellen wurden in Finthen zum Verkauf angeboten. Foto: Oliver Gehrig

Musikalisch gestaltete die Bläsergruppe des Orchestervereins St. Martin die Eröffnung. Die zwölf Musikerinnen und Musiker spielten Weihnachtsklassiker wie „Macht hoch die Tür“ und „Fröhliche Weihnacht überall“. Dafür gab es viel Beifall. In Reimform begrüßte Diakon Markus Guinchard in Vertretung von Pfarrer Thorsten Geiß die Gäste und sagte: „Hier simmer zu Haus, hier simmer dahoam, im Schatten unseres Finther Doms.“ Ortsvorsteher Manfred Mahle (SPD) lobte Jens Hornberger und die übrigen Organisatoren: „Sie haben es geschafft, dass sich dieser größte und älteste Adventsmarkt in den Stadtteilen in Finthen etablieren konnte.“ Mahle weiter: „Wir in Finthen stellen über die Parteigrenzen hinweg etwas auf die Beine.“

Beim Bummel über den Adventsmarkt konnten sich die Gäste von der Vielfalt der Stände überzeugen. Das künstlerische Angebot reichte von Holzarbeiten und Körben über Wollmützen und Armbänder bis zu Christbaumkugeln, Schlüsselanhänger und Kerzen. Eine kulinarische Vielfalt hatten die Finther Vereine vorbereitet. Der Motorsport-Club verkaufte Bratwurst, die DJK Winzerglühwein, der CVJM gebrannte Mandeln und Plätzchen, die Kita Sonnenkäfer Waffeln und der Förderverein der Kita Rodeneckplatz Winzerglühwein und Kinderpunsch. Bei den Messdienern St. Martin gab es Waffeln, beim „Wilden Waldwerk“ Wildburger, bei der Sängervereinigung Pfannkuchen und beim Spielplatzverein Pusteblume Apfelpunsch. An allen Ständen herrschte dichtes Gedränge. Der Radfahrer-Verein bot Feuerzangenbowle an, die Kita Am Finther Wald heiße Schokolade. Die Ruandapartnerschaft Mainz-Finthen verkaufte ihren neuen Ruanda-Kalender 2026 und Kaffee aus Ruanda.

Die künstlerische Vielfalt war beeindruckend. Foto: Oliver Gehrig

Zum Begleitprogramm gehörte der Ortsrundgang „Straßen im Oberdorf“, die der frühere Ortsvorsteher Kurt Merkator im Namen des Heimat- und Geschichtsvereins (HGV) anbot. Am frühen Abend erschien der Nikolaus höchstpersönlich im alten Pfarrhof und verteilte kleine Geschenke an die jungen Gäste.

 

Oliver Gehrig