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54 Stände lockten rund um St. Martin Der Finther Adventsmarkt ist der älteste und größte in den Stadtteilen

Organisator Jens Hornberger, Pfarrer Thorsten Geiß und Ortsvorsteher Manfred Mahle (v.l.) begrüßten die Gäste zur Eröffnung auf dem Finther Adventsmarkt. Foto: Oliver Gehrig

FINTHEN – Bereits zum 34. Mal lockte der traditionsreiche Finther Adventsmarkt nun am Samstag vor dem ersten Advent in den Ortskern. Insgesamt 54 weihnachtlich geschmückte Stände waren rund um die Pfarrkirche St. Martin und in der Kirchgasse aufgebaut. „Ich begrüße Sie zum 34. Finther Adventsmarkt“, sagte Jens Hornberger, Sprecher des Organisationsteams, zur Eröffnung zu den Gästen. Da der Heimat- und Geschichtsverein nun offizieller Veranstalter sei, sei die Zukunft des Adventsmarktes gesichert. Hornberger dankte auch dem Hauptsponsor, der VR-Bank Mainz, sowie den zahlreichen Co-Sponsoren. „Ich freue mich, dass alle Bedenken ausgeräumt sind“, bekräftigte Pfarrer Thorsten Geiß. „Schön, dass wir uns um unsere Kirche versammeln.“ Es soll stimmungsvoll und unterhaltsam zugehen, bemerkte Ortsvorsteher Manfred Mahle (SPD). „Adventszeit ist auch Kinderzeit.“ Er freue sich, dass der größte und älteste Adventsmarkt aller Stadtteile in Finthen sei, sagte Mahle, und bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern – auch für das Anbringen der Weihnachtsbeleuchtung in der Poststraße.

An den Ständen lockte ein buntes und vielseitiges Angebot. Foto: Oliver Gehrig

Die Besucherinnen hatten an den zahlreichen Ständen die Möglichkeit, etwas Schönes für den weihnachtlichen Gabentisch zu erwerben. Sie hatten die Qual der Wahl zwischen Modeschmuck, Windlichtern, Adventskränzen, Marmeladen, Plüschtieren, Strickwaren, Töpferwaren, Weihnachtskarten und vielem mehr. Das kulinarische Angebot reichte von Winzersuppe über Champignon-Rahm-Ragout, Apfelmus und Finther Wildburger bis zur Zimtrolle. Natürlich gab es auch Bratwurst und Glühwein. Eine Vielzahl von Vereinen war mit dabei wie etwa der CVJM, die Sängervereinigung 1856, der Motorsport-Club Mainz-Finthen, der Radfahrerverein, der Förderverein der Kita Rodeneckplatz und die Landfrauen, die im Gemeindezentrum Kaffee und Kuchen anboten. Die Ruandapartnerschaft stellte ihren neuen Fotokalender 2024 vor. Auch der Kindergarten Sonnenkäfer und der Spielplatz Pusteblume machten mit. Am Nachmittag sorgte der evangelische Posaunenchor für eine besinnliche Atmosphäre. Zum Erhalt des Finther Adventsmarktes gab es eine Tombola. Jedes Los kostete einen Euro, jedes zweite Los war ein Gewinn. Hauptpreis war ein elegantes Dinner im Atrium-Hotel.

Die Buden waren rund um die Pfarrkirche St. Martin aufgebaut. Foto: Oliver Gehrig

Zudem lockte ein Rahmenprogramm. Herbert Haupt bot am Nachmittag eine Kirchenführung durch die Pfarrkirche St. Martin an. Ebenfalls am Nachmittag starteten die beliebten Kutschfahrten mit dem Nikolaus.

Diese plüschigen Freunde besuchten ebenfalls den Adventsmarkt. Foto: Oliver Gehrig

Oliver Gehrig