BRETZENHEIM – Darauf haben die Rennsportfreunde das ganze Jahr über hingefiebert: „Der große Preis von Bretzenheim“, das lustige Schubkarrenrennen zum Auftakt des Brezelfestes, ist aus dem internationalen Rennsportkalender nicht wegzudenken. Am Freitagabend war es nun wieder soweit: Die Motoren heulten auf, als die drei Schubkarren aus den Boxengassen in die Startposition geschoben wurden. „Willkommen zum Schubkarrenrennen“, sagte der Initiator, Vereinsringsvorsitzender und Ortsvorsteher Manfred Lippold, und bat die acht teilnehmenden Teams zum Start vor das Rathaus.

Die Regeln sind denkbar einfach: Ein Team besteht aus drei Teilnehmenden: Einer sitzt im Schubkarren, einer schiebt und ein Dritter läuft vorneweg und sorgt für eine freie Bahn.
Dann war es so weit: Als erstes Team gingen die alten Brezelmajestäten unter dem Namen „Die flotten Krönchen“ an den Start. Das zweite Team, die Jugendfeuerwehr, rutschte beim Start kurz weg, rannte dann aber los wie die Feuerwehr. Die Kita St. Georg hatte einen gepolsterten Sitz parat. Flott unterwegs waren die TSG-Fußballer und die Pfadfinder von St. Willigis. „Brezel-Power“ hatten die kommenden Brezelmajestäten mitgebracht. Unter dem Synonym S³ starteten Sabine, Saskia und Sabine als Privatteam. Als letztes Team gingen die Titelverteidiger, die Freiwillige Feuerwehr 1, ins Rennen.

Dann verkündete Ortsvorsteher Lippold das Endergebnis. Die Pfadfinder waren in 39,50 Sekunden am schnellsten unterwegs, gefolgt von den TSG-Fußballern in 45,85 Sekunden und der Feuerwehr in 49,85 Sekunden, wie die beiden Schiedsrichter Moritz Sonnenschein und Lenny Leismann mitgestoppt hatten. Das Siegerteam erhielt Gutscheine der TSG, einlösbar in den TSG-Stuben. Für die Zweiten und Dritten gab es ein Weinpräsent vom Weingut Hofmann und Einkaufstaschen mit dem Bretzenheimer Rathaus als Motiv. Der Jubel war groß.

Eines steht fest: Das Schubkarrenrennen ist eine Gaudi gerade für junge Leute, die im Brezelfest-Programm inzwischen fest verankert ist.
Oliver Gehrig























