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Junge Talente erobern die Bühne der Emonshalle Große Resonanz bei Open Stage in Oppenheim

Die elfjährige Loreen beeindruckte das Publikum spontan mit ihrer Stimme und dem Lied „What a difference a day makes“. Foto: Stephan Arnold

OPPENHEIM Die Emonshalle stand an diesem Nachmittag ganz im Zeichen des Nachwuchses: Kinder und Jugendliche präsentierten ihre Fähigkeiten mit beeindruckender Natürlichkeit und Mut. Einen Tag vor dem ersten Poetry Slam wurde der Saal zur Plattform für kreative Talente. Die „Open Stage“, organisiert von Damaris Ziegler-Krete und Gabriele Richter, ermöglichte es jungen Menschen, sich auszuprobieren und vor Publikum aufzutreten – spontan oder angemeldet. Ein Konzept, das voll aufging, wie Kulturbeigeordneter Stephan Arnold betonte.

Die Reihen füllten sich schnell mit Familien und Freunden, die gespannt auf die Auftritte warteten. Besonders bewegend war der spontane Auftritt der elfjährigen Loreen. Ohne Anmeldung entschied sie sich aufzutreten. Mit „What a Difference a Day Makes“ überraschte sie mit einer außergewöhnlich reifen Jazz- und Bluesstimme. Ihre sichere Darbietung zog das Publikum in den Bann und endete in begeistertem Applaus.

Der Hip-Hop-Chor vom Jugendtreff coverte aktuelle deutsche Songs. Foto: Stephan Arnold

Auch die weiteren Beiträge sorgten für großes Staunen. Der 15-jährige Maximilian Trunk führte souverän und unterhaltsam durch das Programm. Den Auftakt gestaltete die junge Rockband LeMa mit Leonard und Marian, die mit „Alles nur geklaut“ sofort für Stimmung sorgten. Einen ganz anderen musikalischen Akzent setzte der Hip-Hop-Chor, in dem Kinder zwischen acht und zwölf Jahren mit viel Energie deutsche Songs präsentierten.

Mit Mika zeigte ein erfahrener junger Musiker sein Können am Saxophon und überzeugte mit präzisen Interpretationen bekannter Stücke. Ebenso eindrucksvoll war Felix an der E-Gitarre, der mit kraftvollen Heavy-MetalKlängen und unglaublicher Griffsicherheit das Publikum begeisterte. Den geplanten Abschluss bildete Leopold Guntrum, der mit Gesang am Klavier moderne Popstücke interpretierte und dabei große Bühnenpräsenz bewies.

Leopold ist in Oppenheims Musikszene kein Unbekannter. Foto: Stephan Arnold

Für einen besonderen Schlusspunkt sorgte erneut Loreen, diesmal gemeinsam mit ihrer Schwester Estelle am Klavier. Ihr Duett berührte das Publikum spürbar. Die große Resonanz überraschte selbst die Veranstalter. Klar sei: Solche Formate sollen wiederholt werden, denn gerade für diese Altersgruppe fehlen oft geeignete Bühnen. Die Unterstützung durch die Bernhardt Stiftung machte die Veranstaltung erst möglich und wurde ausdrücklich gewürdigt.

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