Start Umwelt Nach Gesteinsabbruch am Rothenberg Weitere Sicherungsmaßnahmen werden geprüft

Nach Gesteinsabbruch am Rothenberg Weitere Sicherungsmaßnahmen werden geprüft

Nach dem Gesteinsabbruch am Rothenberg setzte die Ortsgemeinde Nackenheim gemeinsam mit den zuständigen Behörden umgehend Sicherungsmaßnahmen um. Das Foto zeigt die Errichtung eines Schutzwalls am Rothenberg in Nackenheim. Foto: Gemeinde Nackenheim

NACKENHEIM – Die akute Gefahr nach dem Gesteinsabbruch am Rothenberg in Nackenheim ist derzeit gebannt. Das teilte die Ortsgemeinde Nackenheim mit. Durch die umgehend umgesetzten Sicherungsmaßnahmen besteht nach Einschätzung der Fachbehörden aktuell kein erhöhtes Risiko für Verkehrsteilnehmende. Eine latente Gefahr bleibt jedoch bestehen. Nach Auskunft der Ortsgemeinde Nackenheim wurden gemeinsam mit den zuständigen Behörden und Fachplanern alle notwendigen Schritte eingeleitet, um das verbleibende Risiko so gering wie möglich zu halten.

Auslöser war ein Gesteinsabbruch am 10. Januar. Ein Felsblock löste sich aus dem Hang, rutschte über eine Grünfläche und gelangte bis auf die Landesstraße 431. Dort zerbrach er in zwei Teile. Feuerwehr, Polizei, der Landesbetrieb Mobilität sowie die Ortsgemeinde sperrten den Bereich und leiteten erste Maßnahmen ein.

Bereits am folgenden Sonntag begann die Koordination der weiteren Schritte. Am Montag begutachteten Geologen gemeinsam mit Vertretern der Ortsgemeinde die Abbruchstelle. Sie führten den Gesteinsabbruch auf Nässe und Frost zurück. Eine akute Gefahr bestand nach Einschätzung der Fachleute nicht, weitere Abbrüche konnten jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Als Sofortmaßnahme ließ die Ortsgemeinde einen Schutzwall auf dem parallel zum Hang verlaufenden Weg errichten. Die Arbeiten begannen noch am selben Tag. Nach deren Abschluss gaben die zuständigen Behörden die Landesstraße vierhundertdreißigeins wieder für den Verkehr frei. Parallel prüfen Fachbehörden und Ingenieure weitere Sicherungsmaßnahmen am Rothenberg.