LAUBENHEIM – Riesiges Getümmel im katholischen Pfarrzentrum: Unzählige Kinder saßen im großen Saal auf dem Boden, ihre Eltern stehend in zweiter Reihe. Die private Musikschule Laubenheim hatte unter der Überschrift „Wie finde ich mein Lieblingsinstrument?“ wieder zum Instrumentenkarussell eingeladen. Eine beliebte Veranstaltung, bei der Kinder nicht nur vieles über Streich-, Blas- und Schlaginstrumente lernen, sondern ein Instrument unter fachlicher Anleitung auch einmal selbst ausprobieren dürfen. Rings herum an den Wänden waren Flöten, Geigen, Saxofone, ein Schlagzeug, ein Klavier und viele andere Instrumente ausgestellt, die die Musiklehrer teils mit ihren Schülern in der nächsten Stunde kindgerecht vorstellten und spielten. Das kleine und große Publikum lauschte fasziniert und versuchte abzuwägen, was wohl am besten zu einem selbst oder den eigenen Kindern passen könnte.

Den Anfang machte die Musikschulgründerin und Lehrerin in der musikalischen Früherziehung, Henriette Christ. Mit ihren kleinen Schülern vermittelte sie am Vormittag im Pfarrzentrum erste Eindrücke in die Klangwelt der Flöten. Typisches Einstiegsinstrument, die Blockflöte, dann die etwas größere F- und Altflöte, weiter ging es mit Tenor- und Bassflöte – immer dieselbe Melodie und doch so anders im Klang. „In der musikalischen Früherziehung geht es darum, Kinder auf ein Instrument vorzubereiten, bevor sie in die Schule kommen“, erklärte Christ. Ihr Sohn Johannes Christ, der in verschiedenen Ensembles die Oboe spielt, aber auch mit anderen Instrumenten durchaus vertraut ist, übernahm dann die Moderation.

„Wir werden euch jetzt reihum verschiedene Instrumente aus der Gruppe der Streicher und der Bläser und auch das Schlagzeug vorstellen“, richtete er das Wort vor allem an die anwesenden Kinder, während ein Vater mit seiner Tochter gerade noch rechtzeitig den großen Saal betrat. „Hier kannst du mal gucken, was du vielleicht später mal spielen willst“, sagte er noch, dann ging es auch schon mit der Geige los, die Musiklehrer Luis Ortega gemeinsam mit seinem Schüler Maximilian vorstellte. Sie spielten ein kurzes Stück, erklärten den Bogen und die Saiten, die auch gezupft werden können, und erzählten, wo man als Geigenspieler überall dabei sein könne. Im Kammerorchester sowie im großen Orchester, als Begleitung zum Klavier oder in einem Streichensemble.
Weiter ging es im Karussell mit dem Cello, das Alvaro Camelo den Zuhörern präsentierte, es kamen noch Saxofon und Querflöte, das Schlagzeug stand an und auch das Klavier. Alles in allem dauerte es nahezu eine Stunde, bis das Karussell am Ausgangspunkt an der Bühne wieder ankam. Wer nicht alle Instrumente hören oder sich später zeigen lassen wollte, wie man darauf spielt, der konnte sich bei Kaffee, Saft und Kuchen die Zeit vertreiben. An Tischen lagen Flyer und Anmeldeformulare aus, die entweder direkt ausgefüllt abgegeben oder erst einmal zur genauen Überlegung mit nach Hause genommen werden konnten.

In der privaten Musikschule geben mehr als 20 Lehrer instrumentalen Gruppen- und Einzelunterricht auf den verschiedensten Instrumenten in 30, 45, 60 und 90 Minuten Unterrichtseinheiten, wonach sich die Schule nach den Ferienzeiten der allgemeinbildenden Schulen richtet. Weitere Infos: https://ms-laubenheim.de
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