RÜSSELSHEIM – Die Rüsselsheimer Feuerwehr konnte eine neue Schlauchpflegeanlage in Betrieb nehmen. „Die Stadt sorgt für eine fachgerechte Ausstattung der Feuerwehr – das gilt im Großen genauso wie im Kleinen“, erklärt Oberbürgermeister Patrick Burghardt nach einem Termin auf der Feuerwache.
Die bisherige Anlage war 34 Jahre alt und immer störanfälliger. Außerdem wurde es immer schwieriger, passende Ersatzteile zu besorgen. Deswegen erfolgten eine Ausschreibung und schließlich eine Neuanschaffung im Wert von rund 100.000 Euro.
Mit der neuen Maschine kann die Feuerwehr ihre Arbeitsabläufe deutlich beschleunigen. Während die Schläuche bisher nach dem Reinigen und Prüfen im Schlauchturm zum Trocknen aufgehängt werden mussten, werden die Schläuche in der neuen Anlage trocken ausgeworfen. Hieraus ergibt sich ein Durchsatz von bis zu 14 Schläuchen pro Stunde, sodass die Feuerwehr auch nach großen Einsätzen schnell wieder über das notwendige Material verfügt.
Das Prüfen von Armaturen und Saugschläuchen ist ebenfalls einfacher geworden. Statt einer Prüfung mit einem Löschfahrzeug im Freien, gibt es jetzt direkt an der Anlage Adapter, über die die Feuerwehr sowohl die Armaturen und als auch gewisse Schlauchgrößen prüfen kann. Die Bedienung der Anlage erfolgt über einen Touchscreen. Die Arbeitsschritte Reinigen, Prüfen, Trocknen und Wickeln erfolgen vollautomatisch, sodass ein einsatzbereiter Schlauch ausgeworfen wird.
Weil die Maschine zum Großteil aus Edelstahl besteht, ist sie zudem leicht zu reinigen. Der Energieverbrauch der Anlage hat sich, im Vergleich zur vorherigen, erheblich verringert. Aus Umweltschutzgründen wird das verwendete Prüfwasser nahezu vollständig zurückgewonnen und wiederverwendet.
Die neue Kompaktanlage benötigt zudem nur neun Quadratmeter Stellfläche, wodurch die Feuerwehr ihre Kellerräume umstrukturieren kann. So kann sie Lager- und Arbeitsbereiche an den aktuellen Stand der Technik anpassen.
Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main

























