Weine aus Deutschland und der Region sind international bekannt. Beim Besuch der erlesenen Weingüter erhalten Interessierte einen Einblick in die Welt der Winzer, ihre Weinreben und ihre Produktionsgeheimnisse. Viele deutsche Betriebe haben sich der modernen Welt angepasst und somit übernehmen heutzutage Computer und Künstliche Intelligenz die Arbeit, wenn es darum geht, das beste Glas Wein zu zaubern. Doch was bedeutet es, wenn KI die Führung im Weinbetrieb übernimmt?
Datenverarbeitung und Prozessvereinfachung
Weinrebenqualität, Wasserstand, Hitze und Konsistenz. Die Arbeit der Winzer setzt Kenntnisse voraus, die nur zu oft über die Qualität des Endprodukts entscheiden. Wein ist zwar eine Rebe und durchaus robust, allerdings benötigen die Trauben die richtige Pflege und Geduld, damit sie am Ende der Ernte wirklich qualitativ hochwertiges Gold produzieren. Künstliche Intelligenz übernimmt in vielen Etappen des Lebenszyklus das Management und bietet Winzern Informationen und Daten, von denen sie vor einigen Jahren nur träumen konnten. In einer Welt, in der sich die Landwirtschaft mit immer häufigeren Unwettern und Klimaschwankungen konfrontiert sieht, ist KI für viele Winzer unentbehrlich.
Was aber heißt es genau, wenn Künstliche Intelligenz in der Weinherstellung verwendet wird? Roboter im traditionellen Sinne, wie wir sie aus Filmen und Serien kennen, sind hier kaum unterwegs. In Wirklichkeit handelt es sich um Algorithmen und Computerprogramme, die Gegebenheiten wie das Wetter oder die Bodenkonsistenz untersuchen. Beispielsweise bewegen sich Drohnen über das Weingut und bewerten die Voraussetzungen, die eine Rebe zum idealen Wachstum benötigt. Mit Infrarotlicht wird herausgefunden, ob Pflanzen gewässert werden müssen, von Schädlingen befallen sind oder ob Rohre im Boden brüchig sind. Arbeiten, die sonst nur mit Mühe und Aufwand erledigt werden, sind binnen Minuten von Künstlicher Intelligenz abgeschlossen, während sich die Winzer auf andere Aspekte der Produktion konzentrieren können.
Künstliche Intelligenz hilft Menschen vor allem dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wein ist ein Produkt, das mehrere Jahre braucht, um zu gedeihen. Die Arbeit, die Winzer in diesen Prozess stecken, ist körperlich anstrengend und von Stress und Sorgen gezeichnet, wenn das Wetter einen trockenen Sommer beschert. Mithilfe der Algorithmen können Probleme früh erkannt werden und Verbesserungen durchgeführt werden. Wenn es in wenigen Tagen stark regnen soll, gibt KI bereits heute bekannt, dass ein Unwetter bevorsteht. Alle Daten, die gesammelt werden, können von den Winzern eingesehen und bearbeitet werden. Programme wie die des Projekts „Green Brain“ in Australien stellen zudem ihre Datenbanken zur Verfügung, um Winzern einen besseren Überblick über ihre Region und Nachbarn zu verschaffen. Die Zukunft liegt also in der Welt der Künstlichen Intelligenz und den Innovationen, die wir in den nächsten Jahren noch erfinden werden.
Die Zukunft und die Vierte Industrielle Revolution
Obwohl Künstliche Intelligenz erst langsam traditionelle Bereiche wie die Weinherstellung erobert, ist sie schon länger in moderneren Unternehmen zu finden. Im Marketing, speziell der Suchmaschinenoptimierung (Englisch: Search Engine Optimization, SEO), verarbeitet KI Daten, um Suchmaschinenergebnisse zu verbessern. Die Resultate, die uns tagtäglich bei Google und Co. angezeigt werden, sind keinesfalls vom Zufall bestimmt. In der Unterhaltungs- und Casinoindustrie werten KI und Roboter hingegen Ergebnisse bei Slots und Online-Spielen aus und sorgen für zusätzliche Sicherheit im Online-Casino. Casino-Spiele werden online besonders aufgrund ihrer Boni attraktiver, weswegen zusätzliche Maßnahmen für die Sicherheit der Kunden eingesetzt werden. Dadurch können Spieler ihre Lieblingsslots ohne Sorgen spielen. Im Kundendienst dienen Roboter, die sogenannten „Chatbots“, als Ansprechpartner und bearbeiten Kundenanfragen und Probleme mit objektiven Lösungen. So verlieren Mitarbeiter nach einem anstrengenden Tag niemals die gute Stimmung und das Kundenfeedback bleibt positiv.
Auch wenn Menschen weiterhin in diesen Industrien arbeiten, erleichtert Künstliche Intelligenz Prozesse und Abläufe, die oftmals langweilig oder gar schwierig für Mitarbeiter sind. Während sich Winzer mühevoll durch ihre Weingärten arbeiten, erledigen Roboter die Arbeit schneller und auch effizienter. Sie analysieren Aspekte wie die Temperatur und Bodenvoraussetzungen aus anderen Datenbanken, um eine ideale Prognose über die bevorstehende Ernte oder Produktion zu erstellen. Die meisten dieser Verbesserung verdanken wir heute der Vierten Industriellen Revolution, wie sie in Fachkreisen genannt wird, die das Unternehmensgeschehen auf die Digitalisierung vorbereitet. Die Idee dahinter ist, dass sich traditionelle Betriebe langsam digitalen Projekten widmen, um so ein besseres und umweltfreundlicheres Miteinander zu schaffen.
Die Weinindustrie ist über 300 Milliarden USD wert und lockt jährlich neue Interessierte an. Künstliche Intelligenz verknüpft die Welt via Apps und Software und hilft Kunden dabei, Kaufentscheidungen zu treffen. 25 % aller Weinkäufe werden heutzutage im Internet inspiriert. Warum sollten Weingüter nicht auf diese Daten zurückgreifen, um die idealen Produkte zu kreieren? Die Zukunft hält noch einige Überraschungen für unsere Trauben bereit.
René Quacken
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