MOMBACH – In den sieben Mombacher Kindertagesstätten gibt es insgesamt 583 Plätze, darunter 27 für Kinder unter zwei Jahren. Dies geht aus einer Übersicht von Sozialdezernent Eckart Lensch für den Ortsbeirat hervor.
Hinzu kommen 40 Plätze bei Tagesmüttern, die vor allem von Kindern unter drei Jahren besucht werden. Durch das Kita-Zukunftsgesetz haben Eltern nun Anspruch auf eine Ganztagsbetreuung in den Kitas von sieben Stunden am Stück, so dass nicht mehr nach Teilzeit- und Ganztagsplätzen unterschieden wird, so Lensch in seiner Antwort auf eine FDP-Anfrage.
Die Stadt habe aktuell 155 Kinder registriert, deren Eltern auf einen Kitaplatz in einer der städtischen Kitas warten – darunter auch Kinder, die bereits bei Tagesmüttern betreut werden. Wie viele Familien parallel auf den Wartelisten der kirchlichen Einrichtungen stehen, kann Lensch nicht beziffern.
Die Wartezeit, bis Familien auf der Warteliste ein Platz angeboten werden kann, könne nicht pauschal benannt werden. In den städtischen Kitas würden die Betreuungsplätze nach drei Prioritäten vergeben: an Alleinerziehende, an Eltern, die beide berufstätig oder in Ausbildung sind, sowie bei besonderen sozialen, familiären und pädagogischen Dringlichkeiten. In diesen Fällen sei der Zeitpunkt der Anmeldung für die Warteliste nicht relevant.
Themenwechsel: Tauben haben sich an den Mombacher Hochhäusern zu einer Plage entwickelt. Sie sitzen auf Fensterbänken und Balkonen, wohnen, koten und brüten dort und seien schwer zu vertreiben, so die SPD-Fraktion in einer Anfrage. Die Sozialdemokraten sieht in sogenannten Taubenwagen eine Möglichkeit, die Vögel von den Häusern wegzulocken – und wollten von der Verwaltung wissen, ob ihr Einsatz in Mombach möglich wäre.
Ordnungsdezernentin Manuela Matz (CDU) teilte mit, die Stadt könne die Wirksamkeit solcher Taubenwagen mangels eigener Erfahrungswerte nicht einschätzen. Der Verein Stadttaubenhilfe Mainz-Wiesbaden betreibe seine Taubenwagen auf Privatflächen. Ob eine Station in Mombach möglich sei, könne die Verwaltung nicht sagen und ebenso wenig, ob es Alternativen gebe, die Tauben fernzuhalten, antwortete Matz.
Autor: red