Start Hessen Astheimer Kerb 2019 Von der Planung bis zum Abbau

Astheimer Kerb 2019 Von der Planung bis zum Abbau

Vorne (v.l.n.r.) Astemer Kerweborsch 2019: Marc Mundschenk, Marvin Schönfelder, Kerwevadder Christian Bender, Vizevadder Simon Scherneck, Patrick Melchior, Niklas Raddy, Hinten (v.l.n.r.) Vorstand der AKG 1988: Marcus Frank, Sascha Engelmann, René Ceranka, Janosch, 1. Vorsitzender Harry Frank. Es fehlen: Ralf Bender, Jörg Schieferstein - Foto: Jan Giebe

ASTHEIM – Zusätzliche Infos von Jan Giebe, Schriftführer, Astemer Kerwegesellschaft 1988

  • Planungen zur Kerb beginnen Monate im Voraus (eigentlich schon direkt nach der vergangenen Kerb 2018) durch die Astemer Kerwegesellschaft 1988 (kurz „AKG“) zusammen mit den Astemer Kerweborsch mit Aussuchen der Musikgruppen und Bands, Einholen von Genehmigungen (Ausschank, Absperrung Kerweplatz, etc.), Bestellung bei Lieferanten (Zelt und Ausstattung, Getränke, etc.)
  • In einer Mitgliederversammlung der AKG ca. einem Monat vor der Kerb werden die Dienste für die Kerb eingeteilt (Theke, Weinstand etc. für freitags bis dienstags). Hier wird die AKG seit längerem auch tatkräftig durch die Trewwerer Altkerweborsch und Kerwebosch unterstützt.
  • Anfang August werden durch die Astemer Kerweborsch die Ortseingangsschilder „Willkommen zur Astemer Kerb“ gehängt sowie Plakate in Geschäften und verschiedenen Stellen in der Gemeinde angebracht. Auch werden auf verschiedenen Veranstaltung vor dem Kerwe-Wochenende Flyer zur Kerb verteilt. Das Pressefoto der Astemer Kerweborsch wird vor der katholischen Kirche in Astheim geschossen. Die Proben zur Mitternachtsshow laufen in vollem Gange. Auch besuchen die Kerweborsch viele Geschäfte und Firmen im Ort um für die Tombola an der Kerb zu sammeln.
  • 2 Wochen vor der Kerb wird von der AKG der Kerwebaum für den Kerweplatz ausgesucht sowie der Kerwevadderbaum der zusätzlich beim Kerwevadder gestellt wird.
  • Ab samstags vor der Astemer Kerb wird das Festzelt am Kerweplatz durch die AKG, Kerweborsch und andere fleißige Helfer gestellt und bis donnerstags eingeräumt und mit allem Wichtigen bestückt.
  • Am Kerwefreitag morgens ab 6 Uhr treffen sich die AKGler und Kerweborsch am Kerweplatz um zusammen in den Wald zu fahren. Dort wird der Kerwebaum und der Kerwevadderbaum geschlagen und bis mittags am Kerweplatz und beim Kerwevadder gestellt.
  • Während der Astemer Kerb (zusätzlich zu den öffentlichen Programmpunkten) sind die AKGler und die Kerweborsch normalerweise die Ersten die vor Ort sind und die Letzten die gehen. Es gibt immer etwas zu tun (vor allem das Zelt aufräumen, Theken säubern, Kühlschränke bestücken etc. für den nächsten Kerwetag.)
  • Am Kerwemontag steht der Frühschoppen an, der wie jedes Jahr durch die Gaststätten des Ortes führt. Dieses Jahr beginnt dieser voraussichtlich nach langer Renovierung im wieder eröffneten Bürgerhaus, danach zur Villa Pompei Astheim (am Astheimer Schlösschen), weiter zur Gaststätte Alt-Astheim, bis der Frühschoppen am Astheimer Sportcasino am Sportplatz ausklingt.
  • Am Kerwedienstag werden die Kinder des Kindergartens in Astheim von den Kerweborsch zur Mittagszeit abgeholt um zusammen verschiedene Fahrgeschäfte zu fahren.
  • Das Kerwezelt wird ab mittwochs aus- und aufgeräumt und für das Nachkerwewochenende wieder hergerichtet. Dieses Jahr findet nämlich zur Nachkerb das 90-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Astheim im Kerwezelt statt, welches am 07. und 08.09. mit musikalischer Unterhaltung und vielen verschiedenen Attraktionen ausgiebig gefeiert wird. Auch hier werden die AKG und die Kerweborsch gemeinsam bei verschiedenen Diensten unterstützend mitwirken.

Nachdem das Kerwezelt montags abgebaut wurde, endet die Astemer Kerb dieses Jahr am Dienstag, den 10.09.2019 nachmittags mit dem Abschlagen des Kerwebaumes am Kerweplatz und des Kerwevadderbaumes, bevor in den Abendstunden ab 19:30 nach einem Trauermarsch durch Waldstraße und Alt-Astheim die Astemer Kerb 2019 traditionell am Sportplatz durch das Verbrennen der Kerwemudderpuppe begraben wird.

Jan Giebe

Kerweprogramm 2019 – Foto: Jan Giebe