LAUBENHEIM – Im Kreise ihrer Familie und vielen Gratulanten feierte Elli Heck am 21.12. ihren hundertsten Geburtstag. Nach der Hochzeit mit ihrem Hechtsheimer kam sie 1940 in die Nachbargemeinde Hechtsheim. Dieser fiel schon zwei Jahre später im Krieg. 1947 heiratete sie ihren zweiten Mann und kam durch ihn nach Laubenheim. Viele Weggefährtinnen machten der rüstigen Jubilarin an ihrem Ehrentag die Aufwartung. Ortsvorsteher Gerd Strotkötter überbrachte dem Geburtstagskind die Glückwünsche des Oberbürgermeisters mit einem riesen Blumenstrauß, einem Weinpräsent und dem Kalender 2019 mit Bildern von Alt-Laubenheim. Auch Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft, der sie viele Jahre als Vorsitzende angehörte, waren zum Gratulieren zur Stelle. In dieser Zeit war sie jahrzehntelang für die Zubereitung der legendären Erbseneintopfs bei den Pfarrfesten der Katholischen Gemeinde zuständig. Von den Schwarzen Gesellen hatte sich das Trio Matthias Keil, Horst Schwertel und Claudia Presser in die Gratulanten-Schar eingereiht. Beim Kreppelkaffee der SGL war Elli Heck zusammen mit der Katholischen Frauengemeinschaft unzählige Jahre für die Bewirtung der Senioren zuständig. Pfarrer Gerold Reinbott überbrachte herzliche Grüße und Glückwünsche der Laubenheimer Pfarrei. Dort besucht sie vierteljährlich die Messe Ü60 und wallfahrtet einmal im Jahr nach Mariental. Ansonsten verlässt sie ihr Heim nur noch für Arzt- und Friseurbesuche. Heute zählt ihr Nachwuchs fünf Kinder, sechs Enkel und drei Urenkel. Alltäglich kocht sie noch, liest viel und hält sich geistig mit Rätsellösen fit. Trotz der fast achtzig Jahre in Mainz hat „dat Elli“ ihren charmanten rheinischen Dialekt nie verloren.
Klaus Schmitt