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Kurzzeitparken statt Sperrfläche vor Reginas Lädchen Ortsbeirat >>>Diskussion über die Parkplatzsituation im Borner Grund

Der Ortsbeirat wünscht sich Parkplätze statt einer Sperrzone vor Reginas Lädchen. Foto: kga

MARIENBORN – Die schwierige Parkplatzsituation im Marienborner Ortskern ist gemeinhin bekannt. Jetzt wurden im Ortsbeirat zwei Anträge von ÖDP und CDU gestellt, die das Kurzzeitparken im Borner Grund zwischen der ehemaligen Metzgerei Peter sowie Bäckerei Körner und Reginas Lädchen betreffen. Während vor der Metzgerei das Kurzzeitparken abgeschafft werden sollte, wie die CDU mit Blick darauf, dass es den Einzelhandel dort derzeit nicht mehr gebe, vorschlägt, plädiert die ÖDP dafür, dass im Bereich des Lädchens, das auch die örtliche Post und DHL umfasst, auf dem Hof links vom Lädchen und auf der derzeit noch gesperrten Fläche vor der Ladenfront das Kurzzeitparken für potenzielle Kunden eingeführt werden sollte.

Der Borner Grund ist in diesem Bereich nur als Einbahnstraße befahrbar. Findet man in Höhe des Geschäfts keine Parklücke, seien mit dem Auto anfahrende Kunden gezwungen, noch einmal eine Ehrenrunde zurück durch die Pfarrer-Dorn-Straße zum Anfang des Borner Grunds zu nehmen, um entweder noch einmal nach einem Parkplatz in Nähe des Geschäfts zu suchen oder weit entfernt den eigenen Wagen abzustellen.

Alle waren für den Antrag, im Bereich des Lädchens Kurzzeitparken einzurichten, jedoch nicht auf dem Platz nebenan. Hier gebe es Zufahrten zu Grundstücken, außerdem spielten oft Kinder dort. Steht erst einmal einer, parkt schnell auch ein nächster „mal eben“ auch auf nicht gekennzeichneter Fläche, so das Argument.

Schon einmal hatte der Ortsbeirat gefordert, die gesperrte Fläche auf der Straße zu Gunsten von Parkflächen aufzuheben. Das hatte die Verwaltung abgelehnt. Der Linienbus der Mainzer Mobilität brauche den Platz, um durch die enge Straße zu kommen. Doch Beobachtungen von Bürgern hätten laut Antragsteller gezeigt, dass häufig auch die Lieferwagen von DHL zum Ent- oder Beladen dort stehen und der große Bus trotzdem problemlos vorbeikomme. David Nierhoff (Grüne) merkte an: Sollte ein Kurzzeitparken vor Reginas Lädchen nicht umsetzbar sein, sollte man das Kurzzeitparken in dem nicht allzu weit entfernten Bereich vor der Metzgerei vielleicht doch besser beibehalten, damit Kunden die Chance hätten, einen Parkplatz zu finden.  Er plädierte dafür, die Anträge nicht an die Verwaltung, sondern direkt an die Verkehrskommission weiterzureichen. Mit einem möglichen Ortstermin verbunden, wären Lösungen so sicher schneller zu finden. Christiane Gerhardt (SPD) merkte an, man müsse vor allem durchsetzen, dass ein Behindertenparkplatz entsteht. Einig war sich das Gremium: Wenn hinsichtlich der Parkplatzsituation in der Ortsmitte nicht allmählich etwas passiert, könnte es passieren, dass auch noch die letzten Läden mangels Kundschaft schließen.

 

kga