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Mosaikpflaster auf der Kaiserstraße bleibt Sanierungsfall Denkmalpflege >>>Erhalt historischer Strukturen erfordert Geduld und Planung

Beschädigtes Mosaikpflaster auf dem Mittelstreifen der Kaiserstraße. Unebene Flächen und fehlende Steine führen zu Stolperstellen. Die Stadt plant eine weitere denkmalgerechte Sanierung auf Grundlage historischer Muster im Jahr 2027. Foto: Privat

NEUSTADT – Die kontinuierliche Pflege historischer Denkmäler stärkt die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum nachhaltig. Besonders wichtig ist hierbei auch die Mosaikpflaster Denkmalpflege, da sie einen Beitrag zum Erhalt des Stadtbildes leistet. Sie kommt nicht nur Gästen, sondern auch den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt zugute. Vor diesem Hintergrund ist die kritische Anfrage zum Zustand der Mosaiken im Mittelstreifen der Kaiserstraße im Ortsbeirat der Neustadt zu interpretieren.

Prägendes Element der Denkmalzone „Kaiserstraße“

In einer kürzlichen Mitteilung hob die SPD-Fraktion in dem Zusammenhang hervor, dass die mosaikartigen Muster auf dem Mittelstreifen ein prägendes Element der Denkmalzone „Kaiserstraße“ darstellen. Wie Alexander Klein (SPD), Mitglied des Ortsbeirats und stellvertretender Ortsvorsteher der Neustadt, hinwies, tragen sie zur Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum bei. Leider haben sich an mehreren Stellen Schäden gebildet, bedauerte Klein. Dies führe dazu, dass es zu Stolperfallen kommt, sagte er.

Auf die entsprechende Anfrage der SPD-Fraktion teilte die zuständige Beigeordnete Janina Steinkrüger (Grüne) in der Antwort mit, dass der mangelhafte Zustand der Stadtverwaltung bekannt sei. Gleichwohl hat die Stadt gehandelt. In den vergangenen Jahren wurden bereits drei größere Abschnitte saniert. Zusätzlich erfolgen regelmäßig kleinere Ausbesserungen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Weitere Ausbesserung für Frühjahr 2027 vorgesehen

Nach Angaben der Stadt ist eine weitere Ausbesserung für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Dabei sei die originalgetreue Wiederherstellung möglich, so Steinkrüger. Die Sanierung richte sich an der ursprünglichen Gestaltung aus. Grundlage dafür bilden Fotodokumentationen der historischen Muster, die bereits vor Jahren angelegt wurden.

red