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Stundenmarke beim Gutenberg-Halbmarathon erstmals geknackt Ausdauersport >>>Kenianische Läuferinnen und Läufer dominieren in Mainz

Pünktlich um 10 Uhr startete der Halbmarathon in der Großen Bleiche. Foto: Oliver Gehrig

MAINZ – Streckenrekord beim Gutenberg-Halbmarathon 2026 in Mainz: Topfavorit Dennis Kipkemoi Kipkogei aus Kenia siegte in 59,14 Minuten und blieb damit als erster Läufer in der Geschichte dieses Halbmarathons unter der Stundenmarke. Die kenianischen Läufer dominierten bei diesem Rennen. Die ersten Neun im Endergebnis stammen aus der ostafrikanischen Laufnation. Bester deutscher Läufer in Mainz war der deutsche Marathonmeister Tom Thurley, der nach 1,04,07 Stunden Platz elf belegte. Auch bei den Frauen dominierte Kenia. Es gewann Beatrice Jepchirchir Cheserek in 1,08,02 Stunden vor der Deutschen Blanka Dörfel, die vier Sekunden länger benötigte und Zweite wurde.

Trockenes, sonniges, aber nicht zu warmes Wetter

Zwei große Schwellköpp feuerten das Läuferfeld an. Foto: Oliver Gehrig

Trockenes, sonniges, aber nicht zu warmes Wetter und die flache Topographie der Strecke hatten für ideale Laufbedingungen gesorgt. Schon lange vor dem Start um 10 Uhr in der Großen Bleiche war rund um die Peterskirche eine Menge los. Viele Läuferinnen und Läufer trafen sich auf der proppenvollen Grünanlage am Ernst-Ludwig-Platz. Sie wärmten sich auf und bereiteten sich auf das Rennen vor. Die Stimmung war gut. Dafür sorgte auch 05-Stadionsprecher Andreas Bockius, der als gut gelaunter Moderator das Läuferfeld und die zahlreichen Zuschauer mit einem „Gude Morsche Meenz“ begrüßte und zunächst die Sieger des 10-Kilometer-Laufs verkündete, der bereits um 8.45 Uhr gestartet war. Bockius machte auf die Verpflegungsstände sowie auf den Sanitärbereich mit den Duschen und Massagemöglichkeiten aufmerksam. Guter Dinge war auch OB Nino Haase, der unmittelbar vor dem Start verkündete: „Man könnte heute die Stunde knacken.“ Er sollte recht behalten. Zwei große Meenzer Schwellköpp standen daneben und feuerten ebenfalls an, sie trugen die Startnummer 11.111.

Rund 12.000 Läuferinnen und Läufer

Die Moderation übernahm 05-Stadionsprecher Andreas Bockius. Foto: Oliver Gehrig

Dann war es soweit: Pünktlich um 10 Uhr startete das riesige Feld von rund 12.000 Läuferinnen und Läufern. Ganz vorne hatten sich die kenianischen Topläufer und Topläuferinnen eingereiht. Aus den Boxen dröhnte als Anfeuerung „Run to the Hills“ von Iron Maiden, gefolgt von „TNT“ von AC/DC. Vom Leistungssportler über den ambitionierten Amateursportler bis zum reinen Hobbyläufer war im Feld der Läuferinnen und Läufer alles dabei.

Spaß und gute Laune

Groß war auch die Unterstützung am Streckenrand. Musikgruppen sorgten für Stimmung, und sehr witzig waren die mitgebrachten Sprüchetafeln, auf denen etwa stand: „Umdrehen wäre jetzt auch blöd“ oder „Nur noch 21 Kilometer“. So war nicht nur für guten Sport, sondern wie in Mainz üblich auch für Spaß und gute Laune gesorgt.

Die Läuferinnen und Läufer hatten ideale Bedingungen. Foto: Oliver Gehrig

Oliver Gehrig